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DAX – Kann der DAX nur fallen?
Geschrieben von Lars Erichsen
Veröffentlicht: 12:06 - 28.10.2020
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Quick-Check:

Fazit vom 21.10.: “Spätestens mit einem Anstieg über 13.200 Punkte sind weitere bärische Szenarien wieder vom Tisch. Unter 12.500 Punkte trübt sich das Bild ein. Klingt wie in der Vorwoche? Sorry, aber neue Erkenntnisse sind in einer Seitwärtsphase leider nicht zu erwarten.“

Jetzt könnte ich mich ja ganz selbstbewusst hinstellen und triumphierend darüber berichten, wie wunderschön das Verkaufssignal bei einem Rutsch unter 12.500 Punkte funktioniert hat. Leider gab es aber keinen Grund für einen Jubel dieser Art, denn wieder einmal hat der deutsche Leit-Index eine größere Strecke per Kurslücke eröffnet und somit den meisten Tradern eine gute Chance genommen, überhaupt aktiv zu werden.

Letztendlich ist immer irgendeine Aktie schwach, wenn der DAX fällt, aber wenn es dann noch einen relativ hoch gewichteten Wert wie SAP erwischt, entsteht besonders viel Druck.

Deutschlands wertvollster Börsen-Konzern hat überraschend seine Jahresziele gekappt und will auch von einer jüngst groß ausgerufenen Profitabilitätszusage über die kommenden Jahre nichts mehr wissen. Die Anleger reagierten schockiert und schickten die Aktien des Konzerns in den Keller.

Wie Reuters schreibt: “Der Konzern senkte nicht nur zum wiederholten Mal seine Finanzziele für 2020 und kassierte ein noch im Vorjahr groß ausgerufenes Profitabilitätsversprechen. Im Kern räumte das Unternehmen auch mit dem festen Glauben vieler Menschen auf, wonach gewachsene Digital-Konzerne mit ihrem Geschäftsmodell wie gemacht dafür seien, von der Corona-Krise wirtschaftlich zu profitieren. Die Investoren reagierten enttäuscht und ließen die SAP-Aktie um mehr als 20 Prozent abstürzen. Dies war zugleich der höchste Tagesverlust der Papiere seit dem Jahr 1999. Damit lösten sich am Montag mehr als 30 Milliarden Euro an Marktkapitalisierung in Luft auf. Zuletzt lag das Papier mit knapp 22 Prozent im Minus bei 97,84 Euro.





Angesichts dieser erneuten Kurslücke darf sich ein jeder die Frage stellen, ob es wirklich unbedingt der DAX sein muss, in dem man mit einem aktiven Handelsstil tätig wird. Das kurzfristige Ziel liegt unterhalb von 12.250 Punkten bei bis zu 11.500 Punkten. Erst darunter ergibt sich weiteres Abwärtspotential.



Erfolgreiche Trades wünscht Dir

Deine
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Hinweispflicht nach §34b WpHG: Die Trading-Brief-Redaktion ist zum Zeitpunkt des Publikmachens des Artikels potenziell in mehreren hier genannten Basiswerten (DAX) oder entsprechenden Derivaten investiert. Es kann daher ein Interessenskonflikt vorliegen. Die in diesem Artikel enthaltenen Angaben stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.




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