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Trader oder Sparer? Eine Einordnung ist notwendig!
Geschrieben von Lars Erichsen
Veröffentlicht: 14:39 - 13.11.2018
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
aus Sicht einiger Beobachter ist die Börse ein Sammelpunkt für Spekulanten und Großinvestoren. Anders ist es kaum zu erklären, dass nur 7-8 Prozent der Deutschen in Aktien investieren, obwohl es sich seit 50 Jahren und mehr um die rentabelste Anlageklasse handelt. An der Börse werden Unternehmensanteile gehandelt. Punkt. Praktisch immer mit denselben Absichten, aber auf unterschiedlicher Zeitebene. Sie brauche ich von den Vorteilen der Börse nicht zu überzeugen. Möchte Sie aber bitten, eine klare Einordnung und Unterscheidung vorzunehmen. Anders ausgedrückt: Mit seiner Rente spekuliert man nicht.

Der Aktiensparer
Zuerst legen wir Begrifflichkeiten fest: Die Meisten Aktienanleger würden sich nicht als Trader bezeichnen. Ist diese Selbsteinschätzung korrekt? Kaufen Sie Aktien in regelmäßigen Intervallen, also monatlich, quartalsweise oder jährlich? Halten Sie die Positionen über Jahre? Sind Sie immun gegenüber Empfehlungen aus Börsenzeitschriften und erwarten Renditen zwischen 6-8% p.a.? Dann sind Sie tatsächlich ein Aktiensparer oder, wenn Ihnen der Begriff eher schmeichelt, ein langfristiger Investor. Ein vernünftiger Baustein der Geldanlage! Weitermachen!

Der Trader
Ich kenne viele Menschen, die regelmäßig Positionen ihres Depots kaufen und verkaufen, häufig angeregt durch Gespräche am Stammtisch, durch Börsenbriefe und/oder entsprechende Magazine. Dass dabei viel zu oft die Gewinner verkauft und die Verlierer gehalten werden, ist allzu oft traurige Realität. Sie alle würden sich allerdings als normale oder gar konservative Anleger bezeichnen, die auf uns Trader schauen, als ob wir dem Untergang geweihte Hasardeure wären. Tatsächlich gehören sie aber selbst zu dieser Spezies, allerdings ohne sich einem Regelwerk zu unterziehen, wie es jeder vernünftige Trader macht.

Auf die Qualität kommt es an
Wo ist der Unterschied zwischen einem Ticktrader (der hundert Positionen am Tag eröffnet und wieder schließt) und einem Swingtrader, der seine Positionen Tage oder Wochen hält? Nur in der Frequenz! Alle Arten des Tradings können zum Erfolg führen, wenn man sich an die Regeln hält. Der positive oder negative Effekt wird sich umso schneller einstellen, je höher die Frequenz des Handels.


Erfolgreiche CFD-Trades wünscht Ihnen

Ihre
CFD-Brief Redaktion
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