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Hedgefonds verliert haushoch gegen Warren Buffet!
Geschrieben von Rendite-Spezialisten
Veröffentlicht: 06:59 - 08.03.2018
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Zehn Jahre ist es her, dass Ted Seides, Gründer von Protégé Partners, und Warren Buffett eine Wette eingingen. Seides war überzeugt, dass ein aktiv gemanagter Hedgefonds einen passiv investierenden Fonds an Gewinnen überbieten würde. Warren Buffett hielt dagegen und setzte auf einen simplen ETF, der den Verlauf des S&P-500 nachbildete. Der Wetteinsatz betrug eine Million Dollar, zugunsten wohltätiger Zwecke.

Es gibt zwei klare Sieger


Die Angelegenheit verlief derart eindeutig, dass Seides seine Niederlage schon vorzeitig einräumte. Mit dem Investment in seine Fonds blieb einem Anleger eine Rendite von 2,2 Prozent pro Jahr, während der von Warren Buffet, dem "Orakel von Omaha" ins Rennen geschickte S&P-500-ETF eine durchschnittliche Rendite von 7 Prozent erbrachte und damit mehr als dreimal so viel abwarf.

Ist Warren Buffett der klare Sieger? Bezogen auf den Wetteinsatz auf jeden Fall. Den Betrag hat er der Wohltätigkeitsorganisation Girls Inc. aus Omaha gespendet, die sich dafür einsetzt, dass Mädchen und Frauen soziale und wirtschaftliche Grenzen überwinden können. Im stillen Kämmerlein wird sich Ted Seides aber ebenfalls als Sieger fühlen und dürfte den Wetteinsatz verschmerzen können. Für die geradezu groteske Underperformance in dieser Börsenphase gibt es nämlich erfreuliche Gründe. Aus seiner Sicht, denn sein Fonds hat gut verdient.

Unterschätzt und entscheidend: Die Gebühren

Es war keineswegs so, dass die Fondsmanager, Analysten und Spezialisten von Protégé Partners samt und sonders mit der Auswahl in ihren Portfolios danebenlagen. Die Ursache für den deutlichen Ausgang der Wette umschreibt Seides selbst so: “Je höher der Preis ist, den ein Investor für ein Asset zahlt, desto geringer sollten die Erwartungen an den Gewinn ausfallen“. Nett ausgedrückt. Übersetzung: Fondsmanager, Analysten, Spezialisten und die Gesellschafter selbst wollen üppig bezahlt werden. Gebühren und Provisionen läppern sich schnell auf 1 bis 4 Prozent pro Jahr. Dazu kommen bei einigen Fonds auch noch erfolgsabhängige Boni, die bis zu 50 Prozent des Gewinns betragen.

Nehmen Sie die Geldanlage in die eigenen Hände!

Der Entschluss, die Geldanlage in die eigenen Hände zu nehmen, ist viel Geld wert. Unterschätzen Sie diesen Faktor bitte nicht. Die durchschnittliche Rendite am Aktienmarkt beträgt rund 6,8 Prozent. Auch wenn unser Anspruch bei den Rendite-Spezialisten langfristig darüber liegt, lassen Sie uns kurz bei dieser Annahme bleiben. Aus 10.000 Euro werden dann ca. 72.000 Euro nach 30 Jahren. Jetzt nehmen wir weiter an, Sie müssten von diesen 6,8 Prozent circa 2,5 Prozent an eine Fondsgesellschaft abtreten, die übrigens oft schlechter abschneidet als der Markt. Aufgrund der Wirkung des Zinseszins erhalten Sie bei 4,3 Prozent Nettorendite, also nach Kosten, nur 35.361 Euro, Ihnen fehlen mehr als 50 Prozent! In der Praxis mag es günstigere Anbieter geben, aber selbst bei 5,8 statt 6,8 Prozent Nettorendite ist die Endsumme um 25 Prozent niedriger!


Erfolgreiche Investments,
Ihre Rendite-Spezialisten
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