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Die Zukunft des Geldes - Bargeld, Geldkarte, Gold oder eine Kryptowährung?
Geschrieben von Lars Erichsen
Veröffentlicht: 12:07 - 12.02.2018
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
diese Frage darf man sich durchaus stellen. Wir Deutschen leben in einer Oase des Bargeldes. Überall kommt es zum Einsatz und gehört zu unserem Alltag. Das ist längst nicht überall so. Besuchen Sie unserer schwedischen oder norwegischen Nachbarn, dann werden Sie feststellen, dass selbst Kleinstbeträge nur noch mit Karte gezahlt werden. Wie Sie unsere Zukunft also aus? Einige Gedanken.

Der Wert eines Bitcoin
Die populärste Variante zukünftiger Transaktionen ist natürlich der Bitcoin bzw. eine der zahlreichen Alternativen. Um als „Währung“ eine Akzeptanz zu erfahren, sollten zwei Hürden genommen werden: 1. Man sollte mit damit bezahlen können. Dieser Test wird bestanden, auch wenn Bitcoin & Co. in der Praxis noch sehr selten zum Einsatz kommen. 2. Es sollte zumindest teilweise eine Funktion als Wertspeicher erfüllen. Daran scheitert es bisher auf ganzer Linie. „Wertspeicher“ bedeutet nicht, dass es zu einer „Wertsteigerung“ kommen muss, sondern dass ich mich darauf verlassen kann auch morgen noch „in etwa“ die gleiche Kaufkraft zu erhalten. Bitcoin hingegen werden zu 95% in Erwartung weiter steigender Kurse, als Spekulationsobjekt, erworben.

Gold
Aus meiner Sicht ist die Rückkehr zu einem Gold- Standard, wie einst im Bretton-Woods-Abkommen vereinbart, eher unwahrscheinlich. Eine vorhergehende Währungsreform müsste entweder den Großteil aller (Staats-)Schulden löschen (vielleicht ist es doch nicht unmöglich?) oder die Goldmenge müsste deutlich erhöht werden. Die dritte Möglichkeit rechnen sich Gold-Jünger gerne aus - eine deutliche Preissteigerung des gelben Edelmetalls um viele hundert Prozent. Dabei sollten Sie aber nicht vergessen, dass Gold anschließend im Wert festgeschrieben wurde. Was zwingend notwendig wäre.

Bargeldloser Verkehr
Ob nun Bitcoin oder Gold, Notenbanker und Finanzminister werden eine Kopplung des Geldes an einen Sachwert vermeiden wollen, denn die Einflussmöglichkeiten sinken dann erheblich. Auch wenn die Vorstellung für viele Menschen, ich zähle mich dazu, abschreckend wirken mag gehe ich davon aus, dass wir in zehn Jahren praktisch kein Bargeld mehr in den Händen halten (dürfen).



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